„Nachhaltigkeit“ ist in der Wagniskapitalbranche kein reines Buzzword mehr. Finanzmarktakteure sollen Umwelt- und Sozialaspekte verpflichtend mit finanziellen Zielen in Einklang bringen, und die Vermarktung vermeintlich grüner Finanzprodukte (Greenwashing) soll vermieden werden. SFDR 2.0 wird für die Venture Capital-Branche nun zum Lackmustest.

SFDR 2.0 ist mehr als ein Reporting-Regime. Die Kategorien „ESG Basics“, „Transition“, „Sustainable“ und „Combination“ zwingen Fondsmanager dazu, Nachhaltigkeit und Impact von Anfang an in Strategie, Fundraising-Architektur und Portfoliosteuerung mitzudenken – inklusive 70%-Quote, Mindestausschlüssen und höherer Qualitätserwartung an fondsbezogene Angaben.
Besonders relevant für Venture Capital: Impact wird zum echten Prüfstein. Wer „Impact“ verspricht, muss Intentionalität, eine konsistente Wirkungslogik, messbare Veränderungen und überzeugendes Reporting liefern – gestützt auf passende KPIs, solide Governance-Strukturen und saubere Datenprozesse vom Deal-Screening bis zum Exit.
Unsere Expertin Tanja Aschenbeck beleuchtet in einer aktuellen Ausgabe des VentureCapital Magazin – einer gemeinsamen Ausgabe mit StartingUp – wie SFDR 2.0 den Markt verändert: weg von Labels, hin zu klaren Kategorien und belastbaren Daten.
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